A wie Allergie

A wie Allergie

A wie Allergie

Unter einer Allergie wird eine erworbene, immunologisch bedingte, spezifische Überempfindlichkeit gegenüber körperfremden Stoffen verstanden. Eine Allergie entsteht nach wiederholtem Kontakt mit dem allergieauslö­senden Stoff und beruht auf einer Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems. Die häu­figsten Organsysteme, die von einer Allergie betroffen sein können, sind die Atemwege, die Haut, die Augen und der Magen-Darm-Trakt. Im Bereich der Atemwege kann sich eine Allergie als Heuschnupfen, Nasennebenhöh­lenentzündung und als ein klassisches allergi­sches Asthma äußern. Allergische Reaktionen der Haut können sich mit Juckreiz, Nessel­sucht, Kontaktekzem oder auch als Neuroder­mitis darstellen. Die Augen können häufig von einer allergischen Konjunktivitis betroffen sein. Diese allergische Reaktion kann beispielsweise bei Heuschnupfenpatienten die Augen und die oberen Luftwege betreffen. Im Bereich des Magen-Darm-Traktes können sich allergische Reaktionen mit Durchfall, Erbrechen sowie Übelkeit manifestieren. Schwere allergische Reaktionen können selten sogar zum lebens­bedrohlichen Kreislaufschock führen.

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B wie Biopsie

B wie Biopsie

B wie Biopsie

Unter einer Biopsie versteht man eine Gewebeprobe in Form einer Gewebeentnahme. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet „etwas Lebendes betrachten“.

Bei diesem medizinischen Verfahren entnimmt der Arzt Gewebe aus dem Körper seines Patienten, um es unter dem Mikroskop oder molekularbiologisch von einem spezialisierten Labor untersuchen zu lassen. Bei fast allen Organen kommen Biopsien vor.

Eine Biopsie wird durchgeführt, um genaue Informationen zur Diagnose oder Therapieplanung einer Erkrankung zu bekommen. So kann beispielsweise geklärt werden, ob ein Tumor bösartig ist und entfernt werden muss oder nicht.

D wie Darm

D wie Darm

D wie Darm

Der Darm dient als Verdauungstrakt im Körper und unterteilt sich in Dünn- und Dickdarm. Der Darm ist beim erwachsenen Menschen ca. 5 Meter lang. Seine Hauptaufgabe ist die Verdauung, aber auch die Regulation des Wasserhaushaltes sowie die Produktion von Hormonen und Botenstoffen. Ist der Darm nicht im Gleichgewicht, können Erkrankungen entstehen. Zu den wichtigsten Symptomen, die durch Darmkrankheiten verursacht werden zählen Durchfall, Verstopfung, Blähungen und Blut im Stuhl.

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E wie Eisen

E wie Eisen

E wie Eisen

Eisen ist ein Spurenelement, das für die Aufnahme und den Transport von Sauerstoff notwendig ist. Eisenmangel ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) der weltweit häufigste Nährstoffmangel. Frauen sollten täglich etwa 15 Milligramm Eisen zu sich nehmen, für Männer werden 10 Milligramm empfohlen. Wer sich rein pflanzlich ernährt, muss daher größere Mengen eisenhaltiger Lebensmittel verzehren. Als eisenreiche Lebensmittel gelten Spinat, Leber, Sesam, Kürbiskerne, Pfifferlinge und Petersilie.

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F wie Folsäure

F wie Folsäure

E wie Eisen

Mit diesem Vitamin haben vor allem Frauen zu tun, die einen Kinderwunsch hegen. Wer schwanger werden möchte, dem wird dieses Vitamin empfohlen. So ist der für Zellbildung und Zellteilung des Kindes notwendige Bedarf von diesem Vitamin sichergestellt. Doch was genau ist Folsäure? Folsäure ist besonders in grünem, frischem, ungekochtem Gemüse vorzufinden, aber auch in Nüssen, Spargel oder Vollkornprodukten. Schwangere haben einen doppelt so hohen Bedarf an dem Vitamin. Das entspricht der täglichen Zufuhr von etwa 600 Mikrogramm gegenüber 150 Mikrogramm, die Erwachsenen ohne Kinderwunsch geraten werden.

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